... ist, man glaubt es kaum, das Folgende geschehen


 




ir schreiben das 11. Jahrhundert anno domini. Beschaulich geht es in der kleinen Ortschaft am Ufer der Elbe zu, die unzählige Winter miterlebt hat und nun vor ihrem letzten Sommer steht.

Hier, in dieser Ortschaft namens Ravenau, lebt eine kleine Gemeinschaft unter der Herrschaft jener Markgrafen, deren Geschlecht seit Gründung des gleichnamigen Fürstentums in Meißen residiert. Die Ernte steht kurz davor, eingefahren zu werden, als eines Abends ein Sturm von unbekannter Intensität das Land erreicht und mit Gewalt erschaudern lässt. Die Spuren der Verwüstung, die er hinterlässt, sind in der jüngeren Geschichte dieses Landstrichs beispiellos. Selbst der Grundherr von Ravenau hat dergleichen noch nicht miterlebt. Obschon er durchaus mitfühlen kann, wie seinen Untergebenen zumute ist, sieht er sich außerstande, entscheidende Beitrag zu leisten.  Abends werden Berichte über eigenartige Vorkommnisse an ihn herangetragen, von denen er befürchten muss, das jene eines nicht mehr fernen Tages die geltende Ordnung zu Fall zu bringen:

Seit geraumer Zeit suchen unbekannte Scharen ganze Landstriche heim, die sich in den nördlichen Elbniederungen erstrecken. Dörfer und Städte werden berannt oder verwüstet, und deren vormalige Ansässige in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Diese Fremden hoch zu Roß, welche dafür die Verantwortung tragen, mag niemand beim Namen nennen wollen. Sie rauschen mit dem Wind heran, und kommen aus dem Nichts in Sicht. So schnell wie sie zum Angriff blasen, so eilen sie hinfort. Sie kommen und sie gehen, in einem Augenblick, und verbleiben niemals für die Ewigkeit, an ein- und demselben Ort.

Was mag es damit auf sich haben? Dieses Rätsel soll nicht länger ein Rätsel bleiben, denn es findet sich rasch eine Gemeinschaft von Persönlichkeiten,
die entgegen aller Warnungen auf der Suche nach jenen Reitern bestehen
und das Geheimnis all derer aufdecken wollen, die unter dem Banner der Schwarzen Hand kämpfen.

Und ohne sich dessen bewusst geworden zu sein, begeben sich die jungen und die alten Abenteurer damit auf eine wahre Reise um die Welt. Bevor die Gemeinschaft aber endlich wirklich eins sein kann, mangelt es nicht an Gelegenheit zu handfesten Streitereien. Der Alltag dieser bunten Truppe ist von reichlich Abwechslung geprägt, und es mangelt nicht an Gelegenheiten sich einander anzugehen. Die Frauen und Männer, so verschieden sie denn sind, werden sich erst noch einander arrangieren. Erwachsen zu sein und Verantwortung zu übernehmen, ist niemals leicht und nicht immer gern gewollt. So bleiben Zweifel und Fragen : Geht alles gut? Hält die Runde auch morgen noch zusammen? Bleiben sie Freunde? Oder trennen sich ihre Wege? Können sie sich versöhnen, nach manch unsinnigen Disput; und siegt am Ende die Freiheit, auch über den Tod hinaus?

Auf ihrer Suche nach den Reitern der Schwarzen Hand trifft die Gemeinschaft bald allerorts auf neue Freunde. Doch nicht alle halten ihr Wort oder stehen füreinander ein. Wer sind die Verräter, die es auf sie abgesehen haben? Wessen Interessen können schwerer wiegen als das Wohl einer vereinten Welt? Die Unruhen in den östlichen Grafschaften jedenfalls, die von mehreren Ursachen herzurühren scheinen, weiten sich sehr bald auf Europa aus, und greifen offensichlich selbst im fernen Asien um sich. Dabei sind immer wieder jene dunklen Scharen zugegen, von denen man bald annehmen muss, dass sie einst über das Schicksal dieser Welt bestimmen werden. Doch um wen oder was handelt es sich bei der Schwarzen Hand in Wirklichkeit, und woher hat sie wohl diesen Tatendrang, der an Zauberei zu grenzen scheint und von dem die Menschen einander erzählen?

Nach der langen, erlebnisreichen Odyssee durch Ost und West endet das Abenteuer schließlich so jäh wie ungewollt. Ein Donnerschlag aus Zeit und Raum lässt die Kontinente dieser Welt erbeben. Die Freunde müssen voneinander Abschied nehmen; und niemals mehr in ihrem Leben wird sich die Gemeinschaft wiedersehen. Daraufhin erfasst das Chaos ganz Eurasien. Unter bitteren Tränen für all jene, die nicht länger unter ihnen weilen, begegnet schließlich eine neue Allianz der Wende aller Zeit – und schreitet, gleich einem Sturm entgegen, in die alles entscheidende Konfrontation: mit Himmel, Hölle und der Schwarzen Hand, gegen die Unfassbare Macht ...


Wer sind die Menschen jener Zeit, die sich auf die Suche nach der Schwarzen Hand begeben, und bald die ganze Welt mitziehen, in eine Odyssee ohne ihresgleichen?


 

 

" ... Also zogen sie los, in den Sturm der begann, und dies ist der Menschheit Odyssee - erzählt im größten aller Abenteuer, der Legende von Al-Maree!"

Unser Team | Weblinks | Mail schreiben / legende@al-maree.de

Impressum, Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen