Unverbindlich Inhaltliches unserer künftigen Zeichentrickserie




ufgrund unserer durchweg positiven Erfahrung mit Zeichentrickserien jeglicher Coleur, haben wir als die Autoren gar keine andere Wahl: Wir müssen der Welt herzlichstes Cartoon-Vorhaben so schnell es geht erwecken! Aufmerksam verfolgen wir darum alle Entwicklungen rund um unsere ebook-Reihe, und sobald diese sich populär entfaltet hat, eröffnen wir den zweiten Abschnitt unseres Projektes – die Verwirklichung der Legende von Al-Maree als kontinentales Fernsehvergnügen!

Von der bloßen Theorie soll es bereits im nächsten Jahr in Teilen in die Praxis übergehen. So gibt es bislang einen provisorischen Episodenführer, der den wesentlichen Verlauf der Handlung sowie den Umfang aller Episoden grob skizziert. Darüberhinaus haben wir ein Konzeptpapier zusammengestellt,
welches die stilistische, storytechnische und dramaturgische Handschrift
unserer künftigen Zeichentrickserie im Ungefähren widergibt.


Grundsätzliche Positionen


Zunächst – und das ist wohl das Merkmal schlechthin – soll unser Zeichentrick ein wenig anders als alle anderen Werke beschaffen sein und von den gängigsten Methoden der Charakter-, Story- und Dramaturgiegestaltung abweichen dürfen.

Die einst und derzeit meist gesehenen Zeichentrickformate zeichnen sich ja durch überwiegend folgende aus: Während die Animes aus Japan und im Generellen aus Fernost entweder vor düsterer Kulisse oder in quitschbunten, fiktiven Welten spielen und psychisch eindrucksvolle, wenn nicht verstörende Ereignissen, Charaktere und Geschichten zeigen, halten es amerikanische Zeichentrickerfinder mit ihren Cartoons meist schlicht und mit viel Getöse. Ein blitz-blank gebauter Chefcharakter, der um keinen Spruch aus dem Mittelklasse verlegen ist, scharrt eine Clique kleinerer, fast genauso starker aber halt nicht ganz so angsehener Hilfsarbeiter um sich, um in einem vor Action krachenden Abenteuer von Beliebigkeit in grellen Farben loszuschlagen. Solches Material ist cool, macht vorübergehend Laune und trifft ebenso wie die japanischen Exportartikel ganz offensichtlich den Nerv der allermeisten Zuschauer. Das wollen wir soweit auch nicht in Frage stellen, zumal wir selbst einige der aus anderen Nationen importierten Zeichentrickserien ganz gut leiden können.

Geprägt von unsererm Wunsch nach einer eigenen Zeichentrickserie sind wir andererseits nun auch der Meinung, das diese beiden Genre der Cartoon-Industrie bei weitem noch nicht alles bieten können – und das neben den bisher weithin bekannten Formationen es noch  Platz für Abenteuer gibt, die auf einen historisch-epischen Hintergrund Wert legen und wirklichkeitsnahe, aber auch phantasiebereicherte Erlebnisse enthalten. Diese wiederum können die Lage der Dinge aus unorthodoxen, am allgemeinen Geschmack gemessen ungewöhnlichen Sichtweisen zeigen. Dazu gehört auch, dass es für diverse Geschehen keine Erklärung gibt und manch Abenteuer trotz aller Mühen tragisch endet.


Leib und Seele unserer Zeichentrickserie


Die Legende von Al-Maree soll und wird eine Zeichentrickserie sein, die sich durch eine Geschichte von weltweiter Handlung in der realen Vergangenheit unserer Geschichte auszeichnet. Farbenfrohe und wendungsreiche Szenen werden von historischen Fakten fundiert getragen. Flüssige Bewegungen verschmelzen mit griffigen Dialogen und bombastischen Musikkompositionen. Detaillierte Illustrationen machen satt und ständig Lust auf mehr. In etwa 70 bis 80 Episoden, mit einer Dauer von 25 bis 35 Minuten, wird jene Legende durchweg linear erzählt und animiert. Handlungstechnische Grundlage dieses Zeichentrickabenteuer bildet dabei die Buchreihe, wobei die einzelnen Episoden noch um das eine oder andere Geschehen ergänzt werden können, von dem in den einzelnen Heften eigentlich nicht die Rede war. Aufgrund der angedachten Komplexität unserer künftigen Zeichentrickserie, wird Die Legende von Al-Maree nur zum Teil für Kinder geeignet sein. Dafür haben eben Jugendliche und Erwachsene um so mehr ihre Freunde an der Suche nach der Schwarzen Hand und sind von Anfang begeistert mit dabei.

Ausgangspunkt und wesentliche Grundlage der Zeichentrickhandlung ist die im Vorfeld veröffentlichte Buchreihe mit ihren über 70 Kapiteln. Die einzelnen Geschichten jener Heftreihe füllen die geplante Zeichentrickfassung jedoch etwa nur zur Hälfte. Die anderen Elemente und Ereignisse werden zusätzlich erdacht und später mit dem bereits bekannten Handlungsbogen verschmolzen. So gesehen wird die Zeichentrickfassung sowohl ergänzen als auch erweitern, und ferner all das zeigen, was bisher noch ein Geheimnis bleibt.


Charaktere mit Herz und Seele


Die Legende von Al-Maree wird in ihrer Faszination insbesondere vom Charisma der handelnden Figuren geprägt. Deren Stärken und Schwächen sowie menschlichen Regungen und heimlichen Wünschen versprechen Abwechslung und amüsante Momente, aber auch Augenblicke voller Tragik und Ernsthaftigkeit. Diese wechseln sich einander in unbestimmten Abständen ab oder gehen im Verlauf der gesamten Serie fließend ineinander über. Daran sollen die Zuschauer Gefallen finden und in einem oder mehreren Zeichentrickhelden sogar ihren persönlichen Wunschcharakter sehen. Dies fördert eine unmittelbare Nähe zum Geschehen und macht unsere künftige Zeichentrickserie bestimmt noch interessanter für das Publikum.

Das der Großteil aller handelnden Figuren über besondere Fähigkeiten wie Zauberkräfte, übermenschliche Kraft oder sonstige, eher unglaubwürdige Mittel und Fertigkeiten, verfügt, wird eigentlich nicht der Fall sein. Auch ohne diese besonderen Kräfte sind die Charaktere der Legende von Al-Maree jedoch in der Lage, mit allen auf sie wartenden Herausforderungen fertig zu werden, und zwar auf ihre eigene, authentische Art und Weise. Im Verlauf der Story kommt es jedoch zunehmend vor, das zuweilen Fiktion und Wirklichkeit miteinander verschwimmen und sich auf einmal Dinge ereignen, die man auf der Erde für ausgeschlossen hielt. Was nicht möglich ist, wird plötzlich wahr, was undenkbar schien, ist praktisch kein Problem. Raum und Zeit verlieren an Bedeutung. Diese besondere Form der Magie und Zauberei wird sowohl einigen Personen als auch an diversen Orten zuteil und soäter auf dem halben Kontinent vorhanden sein. Abgesehen davon basieren sonstige Gegebenheiten an fast allen Orten der Handlung auf dem Wissens- und Verhaltensstand des Hohen Mittelalters. Dieses war zwar nicht unbedingt von Magie und Superkräften geprägt war, hatte aber dennoch zauberhafte Momente und unerklärliche Ereignisse aufzubieten – so heisst es zumindest in der Legende von Al-Maree.


Historischer Background einer Story voller Phantasie


Es ist die eben angesprochene Gesellschaftsordnung unserer Welt im 11. Jahrhundert, die den Zuschauern auf eine anschauliche Art und Weise vermittelt wird, ohne dabei belehrend oder respektlos gegenüber der Vergangenheit zu wirken. Lokale Bräuche und Ereignisse werden im Handlungsverlauf soweit es geht berücksichtigt, wobei eine gewisse Interpretationsfreiheit der Dinge aufgrund des phantastischen Grundtenors der Zeichentrickserie desöfteren erfolgt. Die Orientierung an überlieferten, handfesten Fakten erfolgt ausgewogen, historische Details und deren Bedeutung werden angemessen eingebunden, ohne das es dadurch auf Dauer langweilig wird.

Wichtig und darum auf keinen vergessen werden darf das Mysterium rund um die Schwarze Hand, nach der die Gemeinschaft und ihre Freunde aus Eurasien immerhin auf die Suche gehen. Obschon die Reiter unter den dunklen Fahnen gewalttätig und erbarmungslos gegen jeden vorgehen, der ohne Absicht ihre Wege kreuzt, scheinen sie zu ihrem Tun und Handeln verdammt zu sein. Kann das wwirklich wahr sein, fragt man sich. Was ist das für ein Geheimnis, das diese Scharen umgibt? In der Zeichentrickserie wird jedenfalls mehr über die Reiter, die mit den Winden kommen, erzählt, und in einem erweiterten, groß angelegten Handlungsbogen ein neues Kapitel aufgeschlagen, das die Legende von Al-Maree zum wuchtigen Finale führt.

Die generelle Machart unseres Zeichentrick- und Buchprojektes basiert auf einer von Abenteuerlust und gleichzeitig auch Ungewissheit geprägten Stimmung der Hauptfiguren, die je nach Situation und abhängig von den Gesamtumständen positiv oder negativ ausschlagen kann. Humor kommt in der Zeichentrickserie zwar nicht zu kurz, jedoch äußert er sich eher durch Wort- und Situationskomik, weniger bzw. gar nicht durch zu abstrakte Gesten und deren zeichnerische Verzerrung. An Spannung mangelt es in der Zeichentrickserie natürlich nie. Sie kommt vor allem durch dramaturgische, storybedingte Änderungen zustande, verzichtet aber keineswegs auf hin und wieder wuchtige Spektakel. Knallige Effekte aber gibt es nicht im Übermaß, und falls doch, werden sie nur zu besonderen Gelegenheiten und in wohl dosierten Umfang gezeigt. Es ist vor allem die Handlung, die hier vordergründig wichtig wird, und die Raum gibt für kleinen Dinge.


Ausgewogene Handlung zwischen Weisheit und Gewalt


Wohl unvermeidlich sind von Waffengebrauch und kampfsport-ähnlichen Auseinandersetzungen geprägte Szenen. Von diesen Stilelementen hat der Großteil aller Zeichentrickserien – vor allem bei jenen aus Japan und Amerika – zahlenmäßig reichlich vorzuweisen. Grundsätzlich muss das nichts Schlechtes sein; ein gewisses Maß an Aggressivität, Wettkampf, Auseinandersetzung und Überleben bereitet die meisten Abenteuer erwiesenermaßen spannend auf, ist Bestandteil manch persönlicher oder gar historischer Erfahrung und damit auch für den Zuschauer nachvollziehbar. In der Legende von Al-Maree werden wir von der visuellen Umsetzung actiondurchdrungener Ereignisse natürlich auch ordentlich Gebrauch machen und auf diese Weise all die Umwälzungen sowie Fall und Niedergang ausdrucksstark symbolisieren. Allerdings stellen diese Geschehnisse nicht den wahren Kern der Handlung dar. Selbst in der Dritten Odyssee, während der zahlreiche Auseinandersetzungen den ganzen Kontinent zu überziehen drohen, wird nichts über die Stränge schlagen und jede Aktion, jedes Abenteuer oder jede sonstige Wendung in Handlung mit Knall und Fall angekündigt. Rabbatz und Ramba-Zamba als Pausenfüller bis zum nächsten Handlungsstrang? Nein, no, nicht bei uns. In unserer Legende von Al-Maree wird gelebt und gelacht, gelitten und gezittert, und erst dann – handlungstechnisch einvernehmlich – gestritten, bezwungen und erbittert gekämpft.

Nicht nur als Ergänzung oder schnödes Beiwerk wäre noch das Zwischenmenschliche zu sehen. In einer Geschichte, die von der Vielfalt des mittelalterlichen Eurasiens erzählt, sollten auch jene Faktoren aus verschiedener Sicht berücksichtigt werden, die sich mit dem Ungewohnten, Unbeliebten oder Außergewöhnlichem auseinandersetzen. So kann die Stärke und die Kraft an sich mehrdeutig eingeordnet werden – psychische Stabilität, Mut oder Einsicht, Gefühle, Manneskraft oder auch Verlässlichkeit – und in zahlreichen Momenten verschiedentlich vonnöten sein. Debatten über das Für und Wider wären nicht immer rational geführt und meist von Emotionen mitgerissen Die Einhaltung ethischer Grundsätze oder moralisch nobles Handeln, das über starre Traditionen, religiöse Predigten oder rechtliche Vorschriften sich hinwegzusetzen strebt, sind aus der Legende von Al-Maree ebenfalls nicht wegzudenken. Storyartige Elemente also wie diese Handlungsgrundlagen würden von den handelnden Charakteren demnach abverlangen, die eigenen Sichtweisen einmal zu überdenken und sich in das Gegenüber hineinzuversetzen. Für solche leisen, wohl uncoolen Töne, gibt es in einigen der Episoden reichlich Raum und Gelegenheit, was unsere künftigen Zuschauer mit Sicherheit gutheißen.

Einen nicht unerheblichen Anteil am Spannungsaufbau und an der Vielseitigkeit der ganzen Erzählung haben letztendlich auch die Charaktere außerhalb der großen Gemeinschaft. Sie erhalten nach und nach ihren Auftritt und verbleiben für zwei oder noch mehr Episoden im Fokus des Erzählens, um anschließend erst einmal in den Hintergrund zu treten und zu einem anderen Zeitpunkt wieder ihre Rolle und Bedeutung wahrzunehmen. Besonders nachhaltig und eindrucksvoll erfolgt schließlich der Auftritt aller Personen im großen Kampf gegen die Mächte der Schwarzen Hand während der Dritten Odyssee, wo es an allen Handlungsorten zu einzigartigen Ereignissen kommt, die zusammengenommen den Weg freimachen für das erste, kleinere Finale. Dieses kommt dann derart fesselnd daher, das man vom Ende einfach nicht genug haben kann und darum auch weitere Szenarien, Episoden und sogar eine ganze, neue und vierte Odyssee sehen möchte, die es ermöglichen, Die Legende von Al-Maree mächtig bildgewaltig und damit gänzlich vollendet abzuschließen.


So weit, so gut


Das wäre bis hierhin erst einmal alles zu einigen Elementen und Eigenheiten, die unsere künftige Zeichentrickserie in groben Umriss darstellen sollen. Was die technische Umsetzung und den illustratorischen Stil angeht, haben wir zwar schon einige Vorstellungen parat, möchten aber vorerst noch darüber schweigen. Zu gegebener Zeit kommen wir darauf zurück und berichten live an dieser Stelle über die weiteren Entwicklungen.

Freuen wir uns also jetzt schon auf den Moment, an dem sehr bald, in aller Kürze, die Sektion mit allerlei Impressionen eröffnet wird. Bis dahin gewähren wir unseren Fans einen Einblick in die bisherigen Überlegungen, die ganz allgemein von der künftigen Erstellung Al-Maree's informieren.


 

 

" ... Also zogen sie los, in den Sturm der begann, und dies ist der Menschheit Odyssee - erzählt im größten aller Abenteuer, der Legende von Al-Maree!"

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